Wie komfortabel ist ein elektrisches Schiebedach, das sich zwar elektrisch öffnen, aber weder elektrisch noch manuell schliessen lässt? Wie komfortabel ist eine Automatik, die im Stadtverkehr zwar hoch- aber nicht wieder runterschaltet? Wie komfortabel ist eine Bordelektronik, die eine neue und volle Batterie in ca einer Woche leerfrisst, so dass man dann am Wochenende nicht losfahren kann? Wie komfortabel ist ein elektronisch gesteuerter und fast vollständig gekapselter Motor, der ca einen Liter Öl auf 1000km verliert? Wie komfortabel ist die automatische Abschaltung des Blinkers beim Geradeausfahren, wenn der Multifunktionshebel dabei jedes Mal die Nebelscheinwerfer einschaltet? Wie komfortabel ist eine Verbrauchsanzeige, die nur Schrott anzeigt und – sofern man was davon haben will – alle Viertelstunde zurückgesetzt werden muss? Vor dem Opel Omega CD 2.0 16V, Baujahr 1997 kann ich daher nur warnen; sieht schön aus, fährt sich schön und ist sonst eine ziemliche Alpha-Version. Das war 1997! Ich möchte nicht wissen, was sich seitdem getan hat. Hingegen ein oller BMW von 1987 und ein 50er Ostmoped gleichen Jahrgangs fahren und fahren und fahren, ohne dass es Probleme gibt. Womit auch? Der ganze Scheiss, der in dem Opel ständig aufgemuckt hat, den gibts in diesen Fahrzeugen gar nicht. Unser Sysop ist heute jedenfalls zu spät gekommen, weil sein Westmoped nicht fuhr – Batterie alle. Es hat zwar einen komfortablen Elektro-, aber keinen Kickstarter mehr… Nach meiner Ansicht wurden brauchbare Motorfahrzeuge zuletzt in den frühen achtzigern gebaut.

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