Vorträge sind heute keine Rarität mehr. In vielen Arbeitsbereichen gehört ein guter Vortrag zum pädagogischen Konzept. Die häufigsten Formen sind mündliche Berichte, Fachvorträge bei Tagungen, Kurzreferate bei Seminaren oder Übungsreferate in der Schule. Nur einige wenige Kriterien müssen erfüllt werden, um einen wirklich guten Vortrag zu halten.

Was will ein Vortrag?

Es soll etwas mitgeteilt werden, das Interesse daran beim Publikum geweckt werden, für das Produkt geworben, womöglich die Zuhörer überzeugt und diese anschließend mit zur Diskussion angeregt werden. Es ist wichtig, den Zuhörer zu fesseln, selbst wenn er zunächst kein Interesse am Thema hat.

Was ist nötig für die Vorbereitung?

Wenn man die Gelegenheit hat, kann man sich den Vortragsraum vorher ansehen. Hier können die Lichtverhältnisse überprüft, die Entfernung zum Publikum gemessen und womöglich über die technischen Erfordernisse nachgedacht werden. Wird ein Beamer benutzt, kann man mit einem Flipchart arbeiten oder ist ein freier Vortragsstil ohne Hilfsmittel sinnvoller? Braucht man eventuell sogar ein Mikrophon? Und wie sieht es mit den Stiften aus? Welche benötigt man für die Wandtafel, welche für die Flipchart? Wer mit einem Overheadprojektor arbeiten will, dem sei geraten, auf den Folien möglichst wenig Informationen zu hinterlassen und diese in großen Buchstaben nieder zu schreiben. Die Farben der Stifte sollten möglichst neutral (schwarz und blau) sein, nur für Hervorhebungen kann grün und rot verwendet werden. Auf jeder Folie wird der Titel des Vortrags geschrieben. Wenn man an die Wandtafel oder dem Flipchart schreibt, sollte man möglichst groß scheiben. Wer gerne mit Diagrammen oder Schaubildern arbeitet, der kann technisch hervorragendes leisten, wenn er erkennt, wie sinnvoll die Nutzung von Wandtafel, Flipcharts oder aber auch Overheadprojektoren ist, weil man dort besonders gut grafische Informationen unterbringen kann. Brilliant wird die Nutzung von eigen erstellten Webseiten, mittels der man sowohl sein technisches Knowhow sowie seine Fachlichkeit unter Beweis stellen kann.

Freier Vortrag muss gelernt sein

Insgesamt sollte ein Vortrag nicht länger als zwanzig Minuten dauern. Ausnahme sind wissenschaftliche Abhandlungen gerade in den Naturwissenschaften, die eine längere Zeitdauer benötigen. An sich reicht es für den Vortrag nur das wesentliche auf einem speziellen Karteikärtchen zu notieren. Der Rest sollte frei vorgetragen werden. Wörtliche Übertragungen sind verpönt. Stichwörter hingegen nicht. Grundsätzlich sollten zwischen den einzelnen Absätzen Pausen eingelegt werden, damit der Zuhörer auch mal kurz nachdenken kann. Ein gelungener Vortrag ist immer der, bei dem alle technischen Raffinessen genutzt worden sind, so dass das Publikum vielleicht sogar am Ende begeistert in die Hände klatscht. Interessiert sich jemand beispielsweise für sozialwissenschaftliche Zusammenhänge dem seien Dr. Stefan Schneiders Vorträge wärmsten zu empfehlen.

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