Elektrotechnik wird im Straßenverkehr ständig benötigt. Zunächst einmal sind es die stationären Signalanlagen. Hierunter fallen die Ampelanlagen, die Mautanlagen, die elektronische Geschwindigkeitsüberwachung und die elektrischen Hinweistafeln auf den Autobahnen, die dazu beitragen sollen, den Verkehrsfluss aufrecht zu erhalten.
Ein flüssiger Verkehr ohne Stauungen führt schon zu einer geringeren Umweltbelastung. Die Umweltbelastung, die von mit Verbrennungsmotoren angetriebenen Fahrzeugen verursacht wird, kann damit aber nicht beseitigt werden. Der Schadstoffausstoß dieser Fahrzeuge kann durch technischen Fortschritt verringert aber nicht beseitigt werden.

Elektrofahrräder

Sie sind unter unterschiedlichen Bezeichnungen bekannt. Üblich sind folgende Bezeichnungen: Elektrofahrrad, E-Bike oder eBike. Gemeinsam ist ihnen, dass sie einen zusätzlichen oder eingebauten Elektromotor besitzen. Die benötigte elektrische Energie liefern aufladbare Akkus, die man abnehmen kann und so auch in seiner Wohnung wieder aufladen kann. Ladestationen wie für flüssige oder gasförmige Treibstoffe sind deshalb eigentlich nicht notwendig. Unter der Bezeichnung Pedelec erfasst man solche Fahrräder bei denen die Unterstützung durch den eingeschalteten Elektromotor nur durch eigenständiges Bewegen der Pedale abgefordert werden kann. Dadurch unterscheidet sich diese Art von Fahrrädern von Mofas, die allein durch den Motor angetrieben werden und keine Pedalbewegungen erfordern. Elektroräder mit mehr als zwei Rädern bezeichnet man als Leichtelektromobile.

Die Art der Unterstützung durch den Elektromotor hat auch Auswirkungen auf die verkehrsrechtliche Einordnung und damit auch auf die Führerscheinpflicht, Helmpflicht und Versicherungspflicht. Soweit es sich nur um eine Unterstützung beim aktiven Treten handelt und der Motor beim Erreichen einer Geschwindigkeit von 25 km pro Stunde abschaltet, gilt dieses Fahrzeug als Fahrrad. Es besteht weder eine Führerscheinpflicht, noch eine Helmpflicht noch eine Versicherungspflicht. Daneben gibt es Fahrräder mit unbegrenzter Tretunterstützung. Für diese Fahrzeuge muss ein Mofa-Führerschein vorhanden sein und es besteht Versicherungspflicht aber keine Helmpflicht. Sie werden als Kleinkrafträder mit geringer Leistung bezeichnet. Wird dieses Fahrrad allein vom Elektromotor angetrieben spricht man von Kleinkrafträdern. Diese bedürfen, wenn sie schneller als 20km und bis zu 45km pro Stunde fahren können einer Versicherung und es besteht Helmpflicht.

Elektrofahrzeuge – Elektroautos

Diese sind zwar im Kommen aber es ist noch viel Arbeit notwendig. Elektroautos fahren sehr leise, sind fast unhörbar. Dies ist einerseits unter dem Gesichtspunkt des Lärmschutzes sehr wünschenswert. Andererseits hört man solche Fahrzeuge nicht mehr kommen. Noch haben die Akkus, die den Strom für die Elektromotoren abgeben sollen recht geringe Kapazitäten, so dass im Regelfall nach 40 km bis 130 km die Ladung erschöpft ist. Erst mit dem Einsatz von Lithiumakkus können Kapazitäten erreicht werden mit denen auch Strecken von 300 bis 500 km zurückgelegt werden können. Es fehlen auch noch Ketten von Ladestationen, so dass es derzeit noch nicht einfach ist „unterwegs“ Strom nachzutanken. Aber gegenüber den Verbrennungsmotoren haben die Elektromotoren erhebliche Vorzüge insbesondere was den Wirkungsgrad betrifft. Abwärme entsteht nur in einem sehr geringen Umfang, Abgase entstehen keine. Wichtig ist aber auch, dass der benötigte Strom auf umweltfreundliche Art und Weise gewonnen wird und man Techniken entwickelt, die den Spannungsverlust durch die Überlandleitungen reduziert.

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