Wie funktonieren Elektrofahrräder?

Posted on 16th Mai 2011 in Technologie

Als Elektrofahrrad, E-Bike oder auch Pedelec , wird ein Fahrrad bezeichnet, dass zusätzlich über einen Motor als Tretunterstützung verfügt.
Das Prinzip dieser neuen Technik beruht damit auf der Leistung eines kleinen Motors, der aus einem Akku gespeist wird und überwiegend am Vorderrad sitzt. Ganz neu ist dieses Prinzip allerdings nicht, nur seit einiger Zeit werden diese Fahrräder zusehends beliebter. Bereits 1992 sind die ersten Elektrofahrräder auf den Markt gekommen. Die Beliebtheit der Elektrofahrräder hat seitdem ständig zugenommen. Im Jahr 2010 wurden in Deutschland bereits 200.000 Stück verkauft.

Bei den meisten Modellen ist ein moderner Hochleistungsakku integriert, der zum einfachen Aufladen entnommen werden kann. Dieser Akku treibt den 24V- oder 36V- Motor bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 25 Km/h an, aber nur wenn auch gleichzeitig mit den Pedalen getreten wird. Wird nicht getreten, schaltet der Motor ab. Über einen Sensor wird die eigene Kraft ermittelt und entsprechend ergänzt.
Bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h ist kein Kennzeichen nötig und auch eine Helmpflicht entfällt.
Auch ein Führerschein wird nicht benötigt, denn es ist „nur“ ein Fahrrad.

Viele Elektrofahrräder verfügen neben den normalen schaltbaren Gängen zusätzlich am rechten Handgriff über verschiedene Schaltstufen des Elektroantriebs. Ebenso ist eine LED- Anzeige vorhanden, die anzeigt, in welchem Modus sich das Fahrrad gerade befindet und eventuell die verfügbare Akkuleistung.
Eine Einstellung auf „Automatik“ bedeutet, der Motor gibt bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit Leistung dazu, als wenn eine unsichtbare Hand schieben würde.
Mit einer weiteren Einstellung kann am Handgriff durch Drehen stufenlos Gas gegeben werden, bis die Höchstgeschwindigkeit erreicht ist. Dies eignet sich für Fahrten am Berg gut, kostet aber viel Akkuleistung.
Gebremst werden kann das Elektrofahrrad mit dem Bremshebel am Lenkrad, sowie einer Rücktrittsbremse.

Die Reichweiten einer Akkuladung können je nach Modell inzwischen bis zu 100 Kilometer betragen. Abhängig sind solche Werte allerdings auch vom Gelände, wie auch von den Wetterverhältnissen. Auch das eigene Gewicht muss berücksichtigt werden, ebenso wie eventuelle Anhänger oder andere mitgeführte Lasten.
Das Aufladen des Akkus dauert für eine volle Aufladung etwa 8 Stunden. Eine komplette Entleerung des Akkus sollte nach Möglichkeit vermieden werden und nach jeder Tour kann der Akku wieder geladen werden. Der gefürchtete Memory-Effekt ist bei modernen Akkus nicht mehr vorhanden.

Die Technik des E-Bikes ist fast wartungsfrei und beschränkt sich auf die üblichen Arbeiten am Fahrrad. Der Akku sollte allerdings immer trocken aufbewahrt werden, wenn das Rad länger draußen steht. Im Winter entlädt sich der Akku außerdem schneller, wenn draußen Minus-Temperaturen herrschen.

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Technikstudium – ganz ohne Nachhilfe

Posted on 1st April 2011 in Technologie

Im Moment hat man ja ziemlich große Chancen im Arbeitsleben, wenn man Technik/E-Technik studiert. Aber warum gibt es trotz dessen so viele freie Plätze? Verdienen Technik-Berufler zu wenig? Sollte die allgemeine Bezahlung für diesen Bereich erhöht werden? In der Politik fragt man das immer mehr, denn Technikstudenten sind wichtig für die Entwicklung. Mehr Geld wird die aktuellen Entwickler sicher freuen, mehr als zehn zusätzliche unerfahrene Entwickler wird man aber nicht rekrutieren können. Wenn überhaupt, müsste AMD an den Schulen anfangen, für das E-Technikstudium zu werben. Ebenso im E-Technik-Grundstudium für die Hauptstudienrichtung Mikroelektronik. Spricht nichts gegen, aber leider greift so eine Maßnahme nicht unbedingt schnell.

Und die zusätzlich rekrutierten E-Techniker können dann auch alle woanders hingehen. Ein weiteres Problem ist, dass es zu wenige Interessenten gibt. Ein Großteil der Jugendlichen hat vor, BWL zu studieren und später auch in diesem Bereich zu arbeiten. Einfach ein Technikstudium anzufangen, nur weil es im Moment gute Jobchancen in diesem Bereich gibt, wäre auch nicht sonderlich intelligent, denn während des Studiums ist Eigeninitiative gefragt. Ist diese nicht vorhanden, wird man schnell zum Abbrecher, denn so etwas wie eine Nachhilfe (Hauslehrer.de/ eine gute Seite diesbezüglich, habe mal Hamburg als Beispiel genommen) für Erwachsene ist selten.

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Die Bedeutung von Wasserkraft

Posted on 1st Februar 2011 in Technologie

Hydroenergie bezeichnet Wasserkraft physikalisch ungenau: die kinetische oder potentielle Energie des Wassers, wird über eine geeignete Maschinen in mechanische Energie umgewandelt. Diese Energie wurde schon in der früheren Zeit als mechanische Energie in Form von Mühlen genutzt. Heute wird die Wasserenergie zur Stromerzeugung genutzt.

Die Nutzung der Wasserkraft stellt die Ausnutzung der potentiellen Energie des Wassers im Schwerefeld der Erde. Es entstehen durch das „Nach unten Fließen“ in kinetische Energie und Wärme durch Reibung am Untergrund. Durch die Verdunstung, Wind und Regen, oder andere Niederschlagsformen, wird das Wasser natürlicherseits in Hochlagen aus denen es dann abfließt und dabei eine Nutzung, für den Menschen, durch Wasserkraftmaschinen erlaubt. Diese Energiequelle zählt zu den regenerativen Quellen → zu den erneuerbaren Energien.

Anwendung

Weltweit wurden im Jahr 2008 15,7% der erzeugten elektrischen Energie, mittels Wasserkraft, gewonnen(EU waren es 9,7%). Durch Kernenergie wurden 2008 13,6 % der Energie, weltweit, erzeugt (EU 27,8% Kernenergie). Derzeit ist Wasserkraft die wichtigste erneuerbare Energiequelle zur Stromversorgung der Erdbevölkerung. Alle anderen erneuerbaren Energien (z.B. Sonne Wind Erdwärme, Biomasse, etc. ) betragen zusammen 2,1%. Dem Wasser wird ein hohes Wachstumspotential zugesprochen, jedoch nicht in allen Ländern. In Europa könnte der Ausbau dieser erneuerbaren Energiequelle problematisch werden, da Europa ein sehr dichtbesiedelter Kontinent ist.

In der Bundesrepublik Deutschland werden ca. 4,1% der erzeugten elektrischen Energien aus Wasserkraft gewonnen. In der Schweiz sind es ca. 52,2% und in Österreich sogar 56,6%.

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