Wie sicher sind SSL-Server?

Posted on 29th März 2012 in Allgemein

SSL – Server bedeutet Secure Socket Layer. Mit Layer bezeichnet man die verschiedenen Schichten, die bildhaft für den Datenaustausch zwischen zwei Rechner sorgen und ihn sicherstellen. Der Layer besteht im Idealfall bildlich gesprochen aus etwa sieben Schichten. Zu jeder dieser Schichten lässt sich im Idealfall ein Protokoll oder Programm zuordnen. Alle diese sieben Schichten tragen gemeinsam dazu bei den Datenfluss aufrecht zu erhalten.

Das Übertragungsprotokoll TCP/IP das vor etwa 30 Jahren erfunden wurde, betrifft mit seinen zwei Komponenten mindestens vier Schichten. Es wird, mit Ausnahme der Zuse Rechner, von allen Computern unterstützt, wurde aber vor allem dazu entwickelt, eine ausfallsichere und stabile Verbindung mit hoher Betriebssicherheit zu schaffen. Als klar war das keine 100% Sicherheit durch TPC/IP gegeben war, entwickelte die Software Firma NETSCAPE zwei Zusatzkomponenten SSL Record Protokoll und SSL Handshake Protokoll: diese zwei Schichten liegen bildlich gesprochen genau zwischen TCP und IP und liegen damit direkt beieinander, so dass manche schon von einer Schicht sprechen. Sie sind transparent und weder die Anwendung der Browser, noch die unter der dem SSL-Protokoll liegende Transportschicht bemerken das Wirken der SSL-Protokolle.

 

Das SSL-Protokoll gibt in drei Punkten neue Sicherheit und Verbesserung. Jegliche Verbindung ist privat, da der Inhalt nur verschlüsselt übertragen wird. Die Identität des Servers steht zu 100% fest und Algorithmen des Systems prüfen ob die Daten vollständig und unverändert den Empfänger erreichen.

 

Das SSL-Protokoll wird dadurch initiiert, das dem http://www.facebook.de ein „S“ angehängt wird. So wird veranlasst, dass von dem angesprochenen Server ein Zertifikat und ein öffentlicher Schlüssel angefordert wird.

 

 

Eigentlich ist es auf jeden Fall sicherer einen SSL-Server zu verwenden als nicht. Die Daten werden sicher geliefert. Beim Übertragen jedoch gibt es ein kleines Problem! Der SL –Server garantiert zwar die sichere Übertragung, aber was davor und danach mit den Daten passiert, liegt nicht mehr im Bereich der SSL-Server. Überträgt man zum Beispiel Kredit-Daten von einem gesicherten Server über den ebenfalls sicheren SSL-Server auf einen ungesicherten Server kann für die Sicherheit der Daten nicht mehr garantiert werden.

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Hilfsmittel für einen guten Vortrag

Posted on 27th März 2012 in Allgemein

Vorträge sind heute keine Rarität mehr. In vielen Arbeitsbereichen gehört ein guter Vortrag zum pädagogischen Konzept. Die häufigsten Formen sind mündliche Berichte, Fachvorträge bei Tagungen, Kurzreferate bei Seminaren oder Übungsreferate in der Schule. Nur einige wenige Kriterien müssen erfüllt werden, um einen wirklich guten Vortrag zu halten.

Was will ein Vortrag?

Es soll etwas mitgeteilt werden, das Interesse daran beim Publikum geweckt werden, für das Produkt geworben, womöglich die Zuhörer überzeugt und diese anschließend mit zur Diskussion angeregt werden. Es ist wichtig, den Zuhörer zu fesseln, selbst wenn er zunächst kein Interesse am Thema hat.

Vortrag an einem Flipchart - © Gina Sanders - Fotolia.com

Was ist nötig für die Vorbereitung?

Wenn man die Gelegenheit hat, kann man sich den Vortragsraum vorher ansehen. Hier können die Lichtverhältnisse überprüft, die Entfernung zum Publikum gemessen und womöglich über die technischen Erfordernisse nachgedacht werden. Wird ein Beamer benutzt, kann man mit einem Flipchart arbeiten oder ist ein freier Vortragsstil ohne Hilfsmittel sinnvoller? Braucht man eventuell sogar ein Mikrophon? Und wie sieht es mit den Stiften aus? Welche benötigt man für die Wandtafel, welche für die Flipchart? Wer mit einem Overheadprojektor arbeiten will, dem sei geraten, auf den Folien möglichst wenig Informationen zu hinterlassen und diese in großen Buchstaben nieder zu schreiben. Die Farben der Stifte sollten möglichst neutral (schwarz und blau) sein, nur für Hervorhebungen kann grün und rot verwendet werden. Auf jeder Folie wird der Titel des Vortrags geschrieben. Wenn man an die Wandtafel oder dem Flipchart schreibt, sollte man möglichst groß scheiben. Wer gerne mit Diagrammen oder Schaubildern arbeitet, der kann technisch hervorragendes leisten, wenn er erkennt, wie sinnvoll die Nutzung von Wandtafel, Flipcharts oder aber auch Overheadprojektoren ist, weil man dort besonders gut grafische Informationen unterbringen kann. Brilliant wird die Nutzung von eigen erstellten Webseiten, mittels der man sowohl sein technisches Knowhow sowie seine Fachlichkeit unter Beweis stellen kann.

Freier Vortrag muss gelernt sein

Insgesamt sollte ein Vortrag nicht länger als zwanzig Minuten dauern. Ausnahme sind wissenschaftliche Abhandlungen gerade in den Naturwissenschaften, die eine längere Zeitdauer benötigen. An sich reicht es für den Vortrag nur das wesentliche auf einem speziellen Karteikärtchen zu notieren. Der Rest sollte frei vorgetragen werden. Wörtliche Übertragungen sind verpönt. Stichwörter hingegen nicht. Grundsätzlich sollten zwischen den einzelnen Absätzen Pausen eingelegt werden, damit der Zuhörer auch mal kurz nachdenken kann. Ein gelungener Vortrag ist immer der, bei dem alle technischen Raffinessen genutzt worden sind, so dass das Publikum vielleicht sogar am Ende begeistert in die Hände klatscht. Interessiert sich jemand beispielsweise für sozialwissenschaftliche Zusammenhänge dem seien Dr. Stefan Schneiders Vorträge wärmsten zu empfehlen.

Nachfolgend weitere Links zum Thema:

Bernina-Eine Nähmaschinenmarke mit Geschichte

Posted on 21st Februar 2012 in Allgemein

Für Hobbyschneiderinnen und Profis sind sie die Ferraris unter den Nähmaschinen: die Modelle der Marke Bernina. Ob einfache Nähte, Overlock-Stiche, sticken oder quilten, Maschinen des Schweizer Herstellers sind für alle Näharbeiten geeignet. Die neuesten Modelle lassen sich sogar mit dem Web verbinden.

Die Geschichte der Firma Bernina
Die Geschichte der Firma beginnt ungewöhnlich. Karl Friedrich Gegauf, Sohn eines Landarztes, der wegen aufrührerischer Reden in den kleinen Ort Steckborn hatte fliehen müssen, entwickelte 1893 eine Nähmaschine, die Hohlsäume nähen und die bereits 100 Stiche in der Minute ausführen konnte. Der Tüftler entwarf außer der Nähmaschine auch Dosenöffner und eine Obstmühlenpresse. Er richtete sich in einer alten Scheune eine Werkstatt ein und entwarf immer neue Nähmaschinenmodelle, die den neuesten technischen Herausforderungen gewachsen waren. Nach seinem Tod 1926 übernahmen die beiden Söhne Fritz und Gustav die inzwischen zu einer Fabrik angewachsenen Werkstätten und setzten die Arbeit des Vaters fort. Seit 1932 ist die Firma nach dem schweizerischen Ort Bern unter dem Namen Bernina benannt. Nach dem Ausscheiden von Gustav Gegauf 1947 leitete Fritz die Firma allein. 1959 trat seine Tochter Odette Gegauf-Ueltschi in die Firma ein und übernahm1980 die Leitung. Heute führt der Sohn von Odette, Hanspeter Ueltschi, die Geschäfte. Die Firma ist damit seit fast 120 Jahren in Familienhand.

Technische Fortentwicklung und hohe Qualität
Seit Beginn haben sich die Firmeninhaber damit beschäftigt, ihre Modelle stetig zu verbessern. Großer Wert wird auf die hohe Schweizer Qualität der Nähmaschine gelegt, die für eine lange Lebensdauer und hohe Belastbarkeit garantiert. Bei der Produktion wird auf umweltschonende Methoden gesetzt, Abfälle werden so weit wie möglich vermieden oder wiederverwertet. Die Wichtigkeit guter und engagierter Mitarbeiter haben die Firmenleiter zu allen Zeiten anerkannt. Viele der Angestellten sind seit Jahrzehnten im Betrieb angestellt. Zur Motivation werden Sonderzahlungen ausgeschüttet.

Die Nähmaschine für den Heimbedarf
Durch ihre hohe Qualität und große Belastbarkeit haben sich Nähmaschinen der Firma Bernina bei Schneiderinnen, Hobbynäherinnen und Designern einen sehr guten Ruf erworben. Eine Nähmaschine von Bernina lässt sich für fast alle Arbeiten im Bereich von Schneiderei, Näherei oder Stickerei einsetzen. Die modernsten Modelle verfügen über spezielle Programme mit vorinstallierten Stickmustern und Bildern bekannter Designer, sie lassen sich eins zu eins auf den Stoff applizieren. Dabei setzen die Hersteller vor allem auf den Einsatz der Nähmaschine im häuslichen Bereich.

Wir haben noche in paar weiterführende Links herausgesucht:
- Nähmaschinen von Bernina
- Bernina Nähmaschinenfabrik

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Was ist eine verschlüsselte Browserverbindung?

Posted on 29th November 2011 in Computer

Technik spielt in unserem Alltag eine große Rolle. Nicht zuletzt durch das Internet, das uns miteinander verbindet und eine Reihe neuer Technologien freischaltet. Sicherheit spielt dabei eine sehr große Rolle, denn Technik ohne entsprechende Sicherheit ist nur eine halbe Technik.

Um beispielsweise im Internet eine gewisse Sicherheit gewährleisten zu können, die beim Online-Shopping und Banking nötig ist, wurde die SSL-Technologie entwickelt, die es ermöglicht eine sichere Verbindung zu dem gefragten Browser aufbauen zu können.

Der Begriff SSL steht für Secure Sockets Layer und wurde seit geraumer Zeit durch den Ausdruck TLS, was Transport Layer Security bedeutet, ersetzt. Das Verschlüsselungsportokoll wird meistens zur sicheren Übertragung von sensiblen Daten verwendet und findet bei verschiedenen Anwendungen seine Verwendung. Im Webbrowser ist diese Verbindung meistens unter dem Namen “HTTPS” bekannt, beim Mailversand als “SMTPS” und bei Posteingangsservern als “POP3S”.

Damit eine gesicherte Verbindung gewährleistet werden kann, sind bestimmte Faktoren nötig. HTTPS ist hierbei ein gutes Beispiel. Zwischen dem betreffenden Webserver und dem Browser des Benutzers wird eine gesicherte Verbindung aufgebaut. Das bedeutet, dass niemand fremdes diese Session unterbrechen oder gesendete bzw. empfangenen Daten abgreifen kann.

Die Website oder der Server muss, damit diese Verbindung gültig ist, ein entsprechendes Zertifikat dem Webbrowser vorlegen, das sagt, dass diese Website zu dieser Verbindung berechtig ist. Hier muss beachtet werden, dass das Zertifikat zwingend für die entsprechende Website ausgestellt und nicht abgelaufen ist. Des Weiteren sollte die Verbindung 128 Bit stark verschlüsselt sein, damit eine gewisse Sicherheit gewährleistet werden kann.

Für Betreiber von Webseiten ist ein Zertifikat nicht immer notwendig. Sobald jedoch Bankdaten oder andere, nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Daten im Austausch stehen, sollte ein entsprechendes Zertifikat angelegt werden. Generell könnte man alle Verbindungen über eine SSL-Verschlüsselung abwickeln. Googel bietet zum Beispiel eine sicher Suche an, die auf der SSL-Technologie aufbaut. Es ist jedoch schwer für jede Website ein entsprechendes Zertifikat auszustellen, da es nur wenige Institutionen gibt, die diese Aufgabe übernehmen.

Für den Benutzer ist noch zu sagen, dass immer darauf geachtet werden sollte, wann und wie im Internet eine Verbindung mit einem Shop oder dem Online-Banking aufgebaut wird. Ein kleines Schlosssymbol in der Browserleiste gibt meist eine ausreichende Auskunft.

Zum Schluss noch ein Paar weiterführende Links zu diesem Thema:
1. SSL-Zertifikate
2. OpenSSL
3. Google: https-Verschlüsselung

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